Familie leben! – Können!

Kinderbetreuung: echte Wahlfreiheit für Eltern

Ab wann und in welche Einrichtung Eltern ihre Kinder im Vorschulalter schicken, soll ihnen selbst überlassen bleiben. Wer seine Kinder zuhause behalten oder in einer privaten Gruppe betreuen lassen will, soll genauso viel Geld erhalten, wie ein Krippen- oder Kitaplatz kostet. Nur auf diese Weise besteht echte Wahlfreiheit.

Der Staat kann und darf der Familie nicht die Verantwortung abnehmen. Es gibt und wird immer Familien geben, in denen Kinder nicht gut aufgehoben sind. Das zu verhindern, ist nicht Aufgabe einer bevormundenden Familienpolitik, sondern der Jugendämter. Jetzt und in Zukunft.

Familie stärken -  strukturelle Benachteiligung von Familien mit Kindern ausgleichen

Wer heute ein mittleres oder besseres Einkommen hat, ohne reich zu sein, wird durch mehrere Kinder finanziell beinahe auf den Status eines Sozialhilfeempfängers mit mehreren Kindern gedrückt. Dies kann auf einfache Weise korrigiert werden:

Jedes Kind soll steuerrechtlich wie ein Erwachsener zählen

Wenn der Freibetrag für Ehegatten von derzeit gut 8000 Euro auch auf jedes Kind angerechnet wird, sind Bürger mittleren und höheren Einkommen´s schlagartig entlastet. Dadurch wird das Kindeswohl der Geringverdiener und von Staatshilfe abhängigen Familien in keiner Weise beeinflusst.

Leistungsdschungel abholzen

Die derzeitige Familienpolitik benachteiligt jede Familie, die selbst für ihr Einkommen arbeitet. Das muss sich ändern.

Es gibt mehr als 150 familienpolitische Leistungen, die eines gemeinsam haben: sie schaffen Bürokratie. Jede davon muss auf den Prüfstand. Manche sind sinnvoll, viele andere nicht.

Eigenverantwortung für die Familie

Die Familie mit Mann, Frau und Kind(ern) ist und bleibt die wichtigste Stütze der Gesellschaft. Deshalb muss sie gestärkt und nicht gegängelt werden.

Jedem steht es frei, ein anderes Lebenskonzept zu wählen und zu leben. Der Staat hat die Aufgabe, dies zu ermöglichen und die Menschen vor Diskriminierung zu schützen. Seine Aufgabe ist es nicht, Randgruppen zu Lasten aller anderen zu fördern.

Ich stehe für eine klare Ordnungs- und Finanzpolitik auch in dieser Frage. Diskriminierung von anders Denkenden, anders Fühlenden, anders Aussehenden und woanders Geborenen lehne ich aus tiefster Überzeugung ab. Eine finanzielle Förderung ihrer Lebenskonzepte ist jedoch nicht Aufgabe des Staates.

Generation der Älteren schützen

Statt einseitig die außer Haus Betreuung/Pflege zu finanzieren, müssen Mehrgenerationenhäuser stärker gefördert werden.  Betreutes, selbstbestimmtes Wohnen Generationsübergreifend ist menschlicher als allein alterssegregiert in einer Einrichtung. Dazu müssen auch unkonventionelle Ideen geprüft werden. Wir müssen den Menschen zuhören, die Bescheid wissen. Das Konzept des generationsübergreifenden Mehrgenerationenwohnens stärkt die Verantwortung untereinander und selbstbestimmt.

Hände weg von unseren Kindern!

Frühsexuelle Erziehung ist Elternsache. Das gehört nicht in Kitas und Schulen.

Vielfältige Schulformen

Es gibt kein „Einheitskind“. Vielfältige Schulformen schaffen Wahlfreiheit und ermöglichen es, Kinder entsprechend ihrer Begabung zu fördern. Das muss gerade auch für überdurchschnittlich begabte Kinder gelten!

Ideologie ist Privatsache

Kitas und Schulen haben nicht die Aufgabe, eine bestimmte Ideologie zu vermitteln. Normen und Werte innerhalb von Gesetz und Verfassung zu vermitteln, ist Aufgabe der Eltern. Da hat sich der Staat mit seiner Bewertung heraus zu halten.

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